Wenn Pasta zu hoch gewichtet ist, überschätzt der Index Nudelpreis-Schocks. Ist frisches Gemüse zu niedrig, unterschätzt er saisonale Entlastungen. Wir kalibrieren mit Haushaltsstudien, prüfen Extremwerte und simulieren Alternativen. So erkennt man, wie robuste Ergebnisse entstehen, welche Annahmen tragfähig sind und wo Ergänzungen nötig werden. Offene Diskussionen mit Leserinnen helfen, blinde Flecken systematisch zu schließen.
Wenn Joghurt weniger Zucker enthält oder Tomaten eine neue Sorte werden, ändern sich Qualität und Wert. Hedonische Methoden versuchen, solche Unterschiede in Preise zu übersetzen. Wir zeigen, wo das gelingt, wo es scheitert, und was Konsumenten tatsächlich spüren. Transparente Dokumentation verhindert Fehlinterpretationen und macht nachvollziehbar, warum scheinbar kleine Reformulierungen große Effekte auf wahrgenommene Preisdynamik haben.
Digitale Preise sind schneller, aber Liefergebühren, Mindestbestellwerte und Substitutionsregeln verfälschen den Warenkorb-Alltag. Stationäre Läden bieten Sonderpreise, die online fehlen, und umgekehrt. Der Index trennt beide Kanäle, vergleicht Muster und zeigt Mischstrategien für unterschiedliche Haushaltstypen. So lässt sich die bequemste Lösung finden, ohne überraschende Zusatzkosten oder Qualitätseinbußen erst an der Haustür zu bemerken.
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